Schwitzhütte

Einladung

In diesem uralten Ritual sammeln wir uns und kommen in direkten Kontakt zu den vier Elementen:

Das Feuer, mit dem wir die Steine zum Glühen erhitzen. Die Erde, in deren Schoß wir uns nackt begeben. Das Wasser, das über die heißen Steine gegossen als Dampf die Hütte erfüllt. Die Luft, die den Dampf zu uns trägt und die wir atmen.

Das Ritual hilft uns, eine tiefe Verbindung mit alten verborgenen Wahrheiten, Gefühlen und Erfahrungen in uns wiederzufinden und zu stärken.
Es schafft und ermöglicht einen Raum der Reinigung und des Loslassens, der Stille und Einkehr.

Zu den Terminen

Erfahrung und Bewegung im InnernSchwitzhuette 3

Wir gehen zurück in den Schoß von Mutter Erde. Mit einer eigenartigen Vertrautheit umfängt uns die Stille und Dunkelheit der Schwitzhütte. Glühende Steine in der Dunkelheit - ihre Kraft und Hitze wärmt und durchdringt den Raum. Wasser wird auf die Steine gegossen, verdampft und umfängt uns mit wohliger Wärme.

Wir schwitzen. Wir singen. Wir beten. 

Wie neugeboren kommen wir aus der Schwitzhütte - gereinigt - gestärkt - gelassen.

Stimmen von Teilnehmern

"Ich möchte auch nochmal auf diesem Weg Danke sagen! Es hat für mich alles wunderbar zusammen gepasst! Ich war begeistert vom schönen und gemütlichen Ort, den ihr euch geschaffen habt und später auch von der Heder :) ... hab mich wohl und willkommen gefühlt! Die Schwitzhütte an sich ist wunderschön und vor allem mit viel Liebe gebaut ... Das Ritual fand ich ebenso stimmig und liebevoll gestaltet ... ich konnte super mitgehen und mich voll und ganz einlassen ... Danke :)"

"Auch ich möchte mich herzlichst für die zwei Schwitzhüttenrituale bedanken. Ich fühle mich bei euch immer sehr wohl und geborgen. Der Platz und die Schwitzhütte sind sehr schön gestalltet und die Rituale liebevoll begleitet. Es gab mir die Gelegenheit mich nochmal anders kennen zu lernen. Was mich sehr erfreut. Ich freue mich auf das nächste zusammen kommen und auf ein erneutes Treffen mit euch."

Beschreibung des Schwitzhütten-Rituals

Das Ritual beginnt am Nachmittag mit der Vorbereitung des Platzes. Wir sammeln uns und gehen gemeinsam zum Ritualplatz. Dort teilen wir uns auf - eine Gruppe übernimmt die Aufgabe, die Hütte mit Planen und Decken einzudecken, die andere Gruppe ist verantwortlich für die Vorbereitung des Schwitzhütten-Feuers.  

Die Steine werden um den Altar gelegt. Sie werden von uns mit mit Wünschen und Qualitäten belegt, die wir zum Ritual einladen möchten. Die Steine werden auf dem Feuerplatz aufgeschichtet und mit Holz abgedeckt. 

Nun werden die Himmelsrichtungen angerufen. Auch hier laden wir ihre Qualitäten ein, uns ihre besondere Kraft für das Ritual zur Verfügung zu stellen - die Kraft des Ostens, des Südens, des Westens und des Nordens. 

Nach dem Anrufen der Himmelsrichtungen werden der Schwitzhüttenleiter und der Feuermann oder die Feuerfrau geräuchert und das Feuer entzündet. Während die Steine zu glühen beginnen und für uns durchs Feuer gehen, ist Zeit für das gemeinsame Teilen und Austauschen. 

Sobald die Steine glühend heiß sind, werden die Plätze in der Hütte vergeben. Wir ziehen uns aus, werden geräuchtert und gehen in den Bauch der Erde - die Schwitzhütte - und beginnen unser Reinigungsritual. In der Hütte gibt es vier Runden, in denen gebetet, gedankt, losgelassen wird. Jedes Ritual verläuft unterschiedlich intensiv und ist für jeden eine ganz eigene, tiefe Erfahrung. 

DER WEG DER AUSBILDUNG - LERNEN UND WEITERENTWICKLUNG

Du fühlst dich berufen - du möchtest selbst Schwitzhüttenrituale vorbereiten, anbieten und leiten?

Wir bieten eine Ausbildungsgruppe an, zu der du herzlich eingeladen bist. Wir erlernen gemeinsam die Voraussetzungen und Fähigkeiten, um verantwortungsvoll ein Schwitzhüttenritual anleiten zu können und sich bewusst zu werden, welche Qualitäten notwendig sind, um Menschen in diesem intensiven Prozess führen und begleiten zu können.

Das Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die einen intensiven schamanisch ausgerichteten Selbstfindungsprozess suchen - auch ohne die Orientierung auf das Leiten von Schwitzhütten.

Nach der beeindruckenden und lehrreichen Erfahrung mit vorherigen Schwitzhütten-Ausbildungsgruppen und Anfragen zum Weitermachen bieten wir eine neue vertiefende Möglichkeit einer Ausbildung an.

Wir beschäftigen uns in jeder Schwitzhütten-Ausbildungsgruppe natürlich viel mit dem Ritual der Schwitzhütte: Die Jahresgruppe arbeitet zusammen an 5 Terminen (Do - So) über ein Jahr verteilt hauptsächlich draußen in der Natur und mit den Elementen...

Das Eigentliche und Wichtigste ist jedoch die Arbeit und Auseinandersetzung mit sich selbst.

Daher richtet sich dieses Angebot an jeden, der auf dem Weg der Suche und Selbstfindung ist - und dafür jede Menge Entwicklungsimpulse, eine Gruppe Gleichgesinnter und einen erholsam schönen Ort braucht - und der natürlich auch gerne draußen in der Natur ist und frische Luft, Essen und Wachen am Feuer und Schlafen im Zelt mag.

Neue Struktur der Ausbildung - 3 Stufen

Die persönliche Ausbildung im Rahmen der angebotenen Schwitzhüttenausbildung gliedert sich ab diesem Jahr in drei Stufen:

1. Die "Grundausbildung". Hier lernen wir das Ritual kennen, die vier Elemente, die Arbeit in der Gruppe, die persönlichen Fähigkeiten aber auch die Grenzen und Schwierigkeiten. Ziel ist das Erlernen der "Technik" und die Fähigkeit, eine Schwitzhütte (oder eine ähnliche rituelle Arbeit) vorzubereiten und anzuleiten.

2. Die "Mittelstufe": persönliche Reifung. Hier arbeiten wir sehr viel persönlicher, auf die eigenen Bedürfnisse, Vorstellungen und Wünsche abgestimmt. Die Erfahrungen und Fähigkeiten aus der Grundstufe werden gefestigt, weiterentwickelt und an die Neuen der Grundstufe weitergegeben und mit ihnen gemeinsam weiter erforscht und erlernt. Jeder findet seine eigenen persönlichen Ziele, die mit dem Lehrer vereinbart und reflektiert werden. Ziel ist die persönliche Reifung und Weiterentwicklung.

3. Die "Oberstufe": Kreativität und Lehren. Wer auf dem Weg durch die Mittelstufe zu einer gewissen persönlichen Reife gelangt ist (das werden wir gemeinsam herausfinden), dem öffnet sich eine neue Welt: Die Welt der Kreativität und der Weitergabe von Wissen. Wir erschaffen das Ritual für uns immer wieder neu, finden eigene und neue Wege, Gebete, Lieder und Formen der Präsentation und Weitergabe unserer Erfahrungen und des Wissens. Ziel ist ein kreativer Schaffensprozess - dessen Zentrum wir selbst sind.

Eine neue Ausbildungsgruppe findet statt, wenn sich genügend Interessenten finden: aus der letzten Grundstufe (nach ihrer Abschlussprüfung - das ist dann die neue Mittelstufe) und neu Dazugekommene für die Grundausbildung. Die Gruppe kann also eine gemischte Gruppe (Grundausbildung und Mittelstufe) sein von mind. 5 bis max. 10 Personen.

Bei Interesse an der Ausbildung melde dich bei uns. Dieses Angebot kann gerne an andere Interessierte weitergegeben werden.

Inhalte der Ausbildung (unsortiert)

Die vier Elemente, die Kräfte, Anrufen der Kräfte, Gebete, Lieder, die Schwitzhütte, eine Hütte bauen, das Ritual, der Platz, die Steine, das Holz, das Feuer und Feuer machen, das Werkzeug, Leiten einer Gruppe, innere Sammlung, Trommeln, Singen und Gebet, die innere Ausrichtung, die Berufung, Einladung und Werbung, Organisatorisches und Kosten, schwierige Situationen, das Sprechen, das Singen, Erdung, Sammlung, Schwitzen, Leer werden und Zuhören, Führen und Lassen...

Beschreibung der Ausbildungsinhalte und Daten 2020/2021 

Zeitlicher Umfang: 5 Seminarblöcke jeweils Donnerstag-Abend bis Sonntag-Nachmittag

Kosten: 1000€ (zahlbar in 3 Raten) – bei Gesamt-Zahlung vor Beginn 900€

Übernachtung: im eigenen Zelt am Ort

Ort: Hedertal 21, 33154 Salzkotten

Hintergrund

Das Ritual der Schwitzhütte kommt aus der indianischen Tradition. Die Schwitzhütte diente in erster Linie der Reinigung und galt als vorbereitendes Ritual für eine größere Zeremonie wie etwa die Visionssuche. Denn nur wer völlig rein war, konnte mit den Kräften des Universums in Kontakt treten. Im Laufe der Zeit wurde die Schwitzhütte selbst zu einer Zeremonie. 

Eine Schwitzhütte kann verschiedene Formen und Bauweisen haben. Eine häufig gewählte Form ist zurzeit eine Kuppel aus Weidegeflecht. Die Stäbe werden in vorbereitete Löcher gesteckt, in Bögen angeordnet und durch vier Ringe kuppelförmig miteinander verbunden. In der Mitte der Hütte wird ein Loch für die heißen Steine gegraben. Vom Feuerplatz aus, werden die heißen Steine in die Hütte getragen. Das Feuer steht für die Sonne, die Hütte für die Erde, die durch die Sonne ihre Energie erhält - in Form der heißen Steine.

 

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